Treppenlift ist nicht gleich Treppenlift. Je nach Beweglichkeit, Treppe und Einsatzort passt ein anderer Typ. Dieser Überblick zeigt die vier wichtigsten Bauarten und für wen sich welche eignet.
Der Sitzlift ist die häufigste Bauart: Man setzt sich auf einen Sitz, der entlang einer Schiene sicher die Treppe hinauf- und hinabfährt. Er eignet sich für alle, die noch selbstständig sitzen und aufstehen können.
Sitzlifte gibt es für gerade und kurvige Treppen. Bei geraden Treppen ist die Schiene eine Standardschiene (günstig), bei kurvigen wird sie maßgefertigt. Sitz, Armlehnen und Fußstütze lassen sich in der Regel hochklappen, damit die Treppe frei bleibt.
Preis-Orientierung: ab etwa 3.500 € (gerade) bzw. ab 8.000 € (kurvig). Alle Kosten im Detail.
Ein Plattformlift (auch Rollstuhllift) trägt eine Plattform, auf die man mit dem Rollstuhl fährt. Er befördert Nutzer und Rollstuhl gemeinsam nach oben – ideal für Menschen, die nicht vom Rollstuhl auf einen Sitz umsteigen können oder wollen.
Plattformlifte brauchen mehr Platz als Sitzlifte und eine ausreichend breite Treppe. Es gibt sie für innen und außen.
Preis-Orientierung: ab etwa 9.000 €, bei kurvigen Treppen deutlich mehr.
Der Hublift (Senkrechtlift) fährt nicht schräg an einer Treppe entlang, sondern senkrecht nach oben – ähnlich einem kleinen Aufzug. Er überwindet geringe Höhen bis rund 3 Meter und ist perfekt für den Hauseingang, die Terrasse oder wenige Stufen.
Auch der Hublift transportiert Rollstühle und ist meist wetterfest für den Außenbereich ausgelegt.
Preis-Orientierung: etwa 6.000 bis 12.000 €.
Der Stehlift (oder Steh-/Sitzlift) ist eine Variante für sehr enge Treppen oder für Menschen, denen das Beugen der Knie schwerfällt. Die Fahrt erfolgt im Stehen oder halb angelehnt an einer kleinen Sitzfläche.
Weil er weniger Platz braucht als ein voller Sitzlift, passt er auch dort, wo ein normaler Sitzlift zu breit wäre. Voraussetzung ist, dass man während der Fahrt sicher stehen kann.
Preis-Orientierung: ähnlich dem Sitzlift, abhängig vom Treppenverlauf.
Kurz zusammengefasst:
Sie können sitzen und aufstehen, normale Treppe: Sitzlift.
Sie sind auf den Rollstuhl angewiesen: Plattform-/Rollstuhllift.
Nur wenige Stufen oder Hauseingang: Hublift.
Sehr enge Treppe oder Knie machen Probleme: Stehlift.
Welcher Lift bei Ihnen technisch und finanziell am besten passt, hängt von Treppe, Beweglichkeit und Budget ab. Denken Sie auch an den Zuschuss der Pflegekasse – er gilt für alle Bauarten.
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In der Regel der Sitzlift für eine gerade Treppe, da hier eine Standardschiene genügt. Plattform- und Hublifte sind teurer, weil sie mehr Last tragen und mehr Technik brauchen.
Beim Sitzlift setzt man sich auf einen Sitz. Der Plattformlift trägt eine Plattform, auf die man mit dem Rollstuhl fährt – er befördert Nutzer und Rollstuhl gemeinsam.
Ein Hublift lohnt sich, wenn nur wenige Stufen oder Höhen bis etwa 3 Meter zu überwinden sind, zum Beispiel am Hauseingang. Er fährt senkrecht wie ein kleiner Aufzug.
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